KI & Digitalisierung

Europa digitalisiert den Warenverkehr!

3 Min. Lesezeit Henrik Schneider
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  • Wo steht Ihr Unternehmen?
  • Ist die papierbasiert Logistik am Ende?

Warum ab 2026 (fast) kein Frachtpapier mehr erlaubt ist

Das derzeit in Europa besonders stark diskutierte Logistikthema ist die #digitale_Transformation von Transportdokumenten, insbesondere im Kontext des elektronischen Frachtinformationssystems (eFTI), das laut EU-Beschluss bis 2026 verpflichtend eingeführt werden soll. Dies betrifft alle Akteure der Supply Chain – von Speditionen über Verlader bis hin zu Behörden.

Europas Supply Chains stehen vor einem #Digitalisierungsschub: Das EU-eFTI-System wird #elektronische_Frachtinformationen zur Pflicht machen. Viele Unternehmen sind hier noch nicht vorbereitet. Was bedeutet das konkret für Transporteure, Speditionen und Verlader? Und wie können mittelständische Unternehmen jetzt sinnvoll einsteigen?

Ab 2026 tritt die EU-Verordnung zur elektronischen Frachtdatenübermittlung (eFTI) in Kraft. Für viele in Logistik und Supply Chain Management ist das mehr als nur ein IT-Thema – es ist ein Weckruf. Wer jetzt nicht handelt, riskiert unnötige Wartezeiten, höhere Kosten und Wettbewerbsnachteile.

– Was genau ist eFTI?

eFTI steht für „electronic Freight Transport Information“. Es ist ein EU-weites System zur standardisierten Übermittlung von Frachtdaten – papierlos, interoperabel, verpflichtend für Behörden und Transportakteure.

– Wen betrifft es konkret?

Alle Akteure in der Supply Chain, die Transporte innerhalb oder durch die EU organisieren: Verlader, Speditionen, Logistikdienstleister, aber auch kontrollierende Behörden.

– Was ist jetzt schon vorbereitet/notwendig?

Viele Konzerne starten bereits Pilotprojekte zur Umsetzung. Der Mittelstand hinkt hinterher – oft fehlt es an Awareness, klaren Verantwortlichkeiten und passenden Tools.

– Welche Rolle spielen KI und Digitalisierung dabei?

Es geht nicht nur um Digitalisierung einzelner Dokumente – sondern:

  • um Datenverfügbarkeit in Echtzeit,
  • um AI-gestützte Auswertung (z. B. Zollrelevanz prüfen, Ausnahmen erkennen)
  • um Skalierbarkeit über Automationen in Transportmanagement-Systemen.

Insbesondere generative KI wird heute schon eingesetzt, um aus unstrukturierten Dokumenten strukturierte, eFTI-konforme Daten zu erzeugen.

  • Welche typischen Fehler siehst du aktuell?
  • Ablage in PDF statt strukturierter Daten
  • Warten auf Gesetzgebung statt aktiver Gestaltung
  • Fehlender Schulungsbedarf im operativen Logistikbereich („Blackbox-Tech“)

Was jetzt zu tun ist – kompakt in 3 Schritten:

– IST-Erhebung starten:

Haben Sie bereichsübergreifend schon einen Überblick, welche Transportdokumente papierfrei abgewickelt werden – und wo eFTI-relevante Daten heute stecken?

– Digitale Lücke erkennen:

Gibt es zentrale Systeme (TMS/WMS), die schnell angebunden werden können – oder arbeiten unsere operativen Teams noch manuell mit PDFs, E-Mails und Excel-Tabellen?

– Pilotprozess definieren:

Wählen Sie zunächst einen grenzüberschreitenden Transportprozess, digitalisieren diesen schrittweise und validieren die eFTI-Konformität mithilfe externer Partner oder Pilotnetzwerke.

  • Wird der digitale Lieferschein zum neuen Standard?
  • Ist Ihr Unternehmen schon fit für eFTI?
  • Oder droht ein Wettbewerbsnachteil durch fehlende digitale Prozesse?

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[info@scm-for-logistics.de](mailto:info@scm-for-logistics.de)

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