Supply Chain

EU–UK: Common Understanding und BTOM Phase 3

11 Min. Lesezeit Henrik Schneider
Weekly Cover: Serienmotiv Weekly

Am 19. Mai 2025 fand der erste gemeinsame EU-UK-Gipfel seit dem Brexit statt. Das Ergebnis war ein „Common Understanding“, das einen fundamentalen Wandel einleitete: Die Schaffung einer gemeinsamen SPS-Zone, die den Handel mit tier- und pflanzlichen Agrarprodukten erheblich vereinfachen soll. Im November 2025 autorisierte der EU-Rat die Europäische Kommission offiziell, Verhandlungen aufzunehmen. Das Ziel ist ambitioniert: Ein Abkommen vor dem nächsten EU-UK-Gipfel in der ersten Hälfte 2026.

Parallel dazu hat das Vereinigte Königreich mit der dritten Phase des Border Target Operating Model (BTOM) am 31. Januar 2025 die letzten großen Grenzkontrollen für EU-Importe aktiviert.

Seit diesem Datum müssen alle Waren aus der EU mit einer Safety & Security Declaration (Entry Summary Declaration/ENS) abgedeckt sein.

Diese Doppelbewegung – striktere kurzfristige Kontrollen bei gleichzeitig verhandelter langfristiger Erleichterung – schafft ein Spannungsfeld, das operative Exzellenz und strategische Weitsicht gleichermaßen fordert.

BTOM Phase 3: Was jetzt operativ gilt

Entry Summary Declarations (ENS) – Die neue Realität

Seit dem 31.Januar 2025 ist die Einreichung von Safety & Security Declarations für alle kommerziell transportierten Güter aus der EU nach Großbritannien verpflichtend.

Diese Entry Summary Declarations werden über das IT-System „Safety and Security Great Britain“ (S&S GB) eingereicht und dienen HMRC und den Grenzbehörden zur Risikobewertung vor Ankunft der Waren.

Die Datenanforderungen umfassen:

  • 20 verpflichtende Felder müssen für jede Deklaration ausgefüllt werden
  • 8 bedingte Felder, je nach Umstand erforderlich
  • 9 optionale Felder können leer bleiben

Die rechtliche Verantwortung für die Einreichung liegt beim Carrier. Also dem Betreiber des aktiven Transportmittels. Ein Dritter kann die Erklärung im Auftrag einreichen, jedoch nur mit ausdrücklicher Kenntnis und Zustimmung des Carriers.

Kritische Zeitfenster und Fristen

Die Einreichungsfristen variieren nach Transportmodus:

Container (See) 24 Stunden vor Verladung im Abgangshafen

Bulk/Break Bulk (See) 4 Stunden vor Ankunft

RoRo (Fähre) 2 Stunden vor Ankunft der Fähre

Eurotunnel (Le Shuttle) 1 Stunde vor Ankunft am Terminal Coquelles

Kurzstreckenflüge (<4h) Zum Zeitpunkt des tatsächlichen Starts

Langstreckenflüge (>4h) 4 Stunden vor Ankunft

Für Unternehmen, die bereits Safety & Security Declarations für Importe aus Ländern außerhalb der EU einreichen, ändern sich die Systeme und Prozesse nicht zwingend. Allerdings können sie vom reduzierten Datensatz profitieren, indem sie nur die obligatorischen und relevanten bedingten Felder ausfüllen.

2.3 Konsequenzen bei Non-Compliance

Die britischen Behörden haben einen „unterstützenden Ansatz“ angekündigt, betonen jedoch klar: Es wird Konsequenzen für Nicht-Einhaltung geben. Diese reichen von:

  • Verzögerungen bei der Freigabe
  • Erhöhten Kosten durch zusätzliche Inspektionen
  • Strafen und Bußgeldern
  • Reputationsschäden gegenüber Handelspartnern und Kunden

3️⃣ Das SPS-Abkommen: Perspektive auf Entlastung

3.1 Was das SPS-Abkommen bedeuten würde

Ein Sanitary and Phytosanitary Agreement (SPS-Abkommen) zielt darauf ab, den Handel mit tier- und pflanzlichen Agrarprodukten zwischen der EU und dem UK zu erleichtern. Der Kernmechanismus: Dynamische Angleichung.

Das UK würde sich dynamisch an EU-Regeln in folgenden Bereichen angleichen:

  • Lebensmittelsicherheit
  • Tier- und Pflanzengesundheit
  • Verbraucherschutz
  • Bio-Standards
  • Pestizide
  • Vermarktungsnormen

Die praktischen Auswirkungen wären weitreichend:

Die meisten Bewegungen von Tieren, Pflanzen und damit verbundenen Produkten zwischen Großbritannien und der EU könnten ohne SPS-Zertifikate oder Kontrollen erfolgen. Export Health Certificates (EHCs), Phytosanitäre Zertifikate und die damit verbundenen Kosten und Verzögerungen würden für viele Produktkategorien wegfallen.

3.2 Aktueller Verhandlungsstand

Am 17. Dezember 2025 signalisierten EU und UK in einer gemeinsamen Presseerklärung ihre Ambition, die SPS-Verhandlungen vor dem nächsten EU-UK-Gipfel abzuschließen. Die britische Regierung arbeitet auf einen Gipfel in der ersten Hälfte 2026 hin. Ein abgeschlossenes Abkommen könnte nach Regierungsangaben bis 2027 wirksam werden.

Das EFRA Committee des britischen Parlaments hat einen umfassenden Bericht mit Empfehlungen veröffentlicht, darunter die Forderung nach „Schweiz-ähnlichen“ Ausnahmen (Carve-outs), insbesondere für Tierschutzstandards. Eine begrenzte Anzahl von Ausnahmen zur dynamischen Angleichung könnte Teil des finalen Abkommens sein.

3.3 Risiken und Unwägbarkeiten

Die Verhandlungen bergen erhebliche politische Risiken:

  • „Farage-Klausel“: Berichten zufolge fordert die EU eine Klausel, die eine künftige britische Regierung zu Kompensationszahlungen verpflichten würde, sollte das UK aus dem Abkommen austreten.
  • Drittstaaten-Behandlung: Das UK könnte verpflichtet werden, bei Drittstaaten-Importen (Rest of World) EU-Verfahren anzuwenden – ähnlich dem Schweiz-EU SPS-Abkommen. Dies würde den risikobasierten BTOM-Ansatz für bestimmte Sektoren ersetzen.
  • Sektorale Auswirkungen: Besonders betroffen wäre der Obst- und Gemüseimport, bei dem 72% der Importe aus Nicht-EU-Ländern stammen.

4️⃣ Operative Handlungsfelder für Supply Chain Executives

4.1 ENS/CDS-Prozesse robust absichern

Die unmittelbare Priorität liegt in der vollständigen Compliance mit den aktuellen BTOM-Anforderungen:

  • Sicherstellen, dass alle EU-Importe über Entry Summary Declarations abgedeckt sind
  • IT-Systeme müssen das reduzierte Datenset effizient verarbeiten können
  • Customs Declaration Service (CDS) muss nahtlos mit dem S&S GB-System zusammenarbeiten

Kritische Prüfpunkte für die Datenqualität:

  • Sind EORI-Nummern korrekt?
  • Sind Commodity Codes aktuell und korrekt klassifiziert?
  • Sind die Kontaktdaten aller Akteure in der Lieferkette vollständig und aktuell?

Fehlerhafte Daten führen zu Verzögerungen und können Kosten von mehreren hundert Euro pro Sendung verursachen.

4.2 Spediteur- und Customs-Rollen klar definieren

Die Verantwortlichkeiten innerhalb der Lieferkette müssen eindeutig geklärt sein. Während die rechtliche Pflicht zur ENS-Einreichung beim Carrier liegt, kann die tatsächliche Einreichung an Customs Agents oder andere Intermediäre delegiert werden.

Logistics UK warnt: Selbst eine 90-minütige Verzögerung bei den 3,35 Millionen LKW, die jährlich über die Short Straits fahren, würde die Wirtschaft 400 Millionen Pfund pro Jahr kosten.

Empfehlung: Service Level Agreements mit allen Beteiligten überprüfen und anpassen:

  • Wer trägt die Verantwortung bei Fehlern?
  • Wie werden Verzögerungskosten verteilt?

4.3 Szenarienplanung: „Mehr Checks„ vs. „SPS-Entlastung“

Die größte strategische Herausforderung liegt in der Unsicherheit über den Zeithorizont und Umfang der SPS-Erleichterungen. Unternehmen sollten ihre Sales & Operations Execution (S&OE) Prozesse mit mindestens zwei Szenarien unterlegen:

Szenario A – Status Quo Prolongiert:

  • SPS-Verhandlungen verzögern sich oder scheitern
  • BTOM-Kontrollen bleiben vollumfänglich in Kraft
  • Möglicherweise kommen zusätzliche Kontrollen durch das EU Entry/Exit System (EES) hinzu, das bis April 2026 vollständig implementiert sein soll

Szenario B – SPS-Entlastung:

  • Ein SPS-Abkommen wird 2026/2027 wirksam
  • SPS-Zertifikate und Routinekontrollen entfallen für qualifizierte Produkte
  • Die Grenzinfrastruktur wie Sevington BCP wird möglicherweise umgewidmet

4.4 Slot- und Fahrpläne an Ostküsten-/Nordsee-Ports feinjustieren

Die Einführung des EU Entry/Exit Systems (EES) hat bereits zu erheblichen Verzögerungen geführt:

  • Der Port of Dover hat die Einführung für PKW-Passagiere auf Anfang 2026 verschoben
  • Für Freight wurde EES bereits am 12. Oktober 2025 aktiviert
  • Die vollständige Durchsetzung an allen Schengen-Grenzen ist für den 10. April 2026 geplant

Modelberechnungen von Logistics UK und MDS Transmodal zeigen:

  • Worst-Case-Verzögerungen könnten bis zu 14 Stunden betragen
  • Kosten von bis zu 1.100 Pfund pro LKW
  • Biometrische Kontrollen erfordern, dass Fahrer ihre Fahrzeuge verlassen

Operative Empfehlungen:

  • Zusätzliche Zeitpuffer in Fahrpläne für Dover- und Folkestone-Überfahrten einplanen
  • Lieferfenster anpassen, um vertragliche Verpflichtungen zu schützen
  • Gestaffelte Abfahrten erwägen, um Spitzenzeiten zu vermeiden
  • Fahrer auf biometrische Kontrollen vorbereiten
  • Sicherstellen, dass Pässe mindestens 3 Monate gültig sind

5️⃣ Expertenstimmen: Strategische Perspektiven

BVL International / Prof. Dr. Wolfgang Kersten

„Regulatorische Volatilität als Dauerzustand – Governance & Datenqualität sichern Handlungsfähigkeit.“

Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Kersten, Leiter des Instituts für Logistik und Unternehmensführung an der TU Hamburg und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der BVL, betont seit Jahren die Bedeutung von Supply Chain Risk Management und Digitaler Transformation. Seine Forschung zu Komplexitätsmanagement und Prozessoptimierung ist direkt relevant für die aktuellen Herausforderungen.

Der „Gipfel der Logistikweisen“der BVL prognostiziert für 2026 ein reales Wachstum von 0,5% im deutschen Wirtschaftsbereich Logistik. Die aktuellen Top-Trends laut BVL: Cybersicherheit und Digitalisierung der Geschäftsprozesse.

Kernbotschaft: Nur wer seine Dateninfrastruktur beherrscht, kann agil auf regulatorische Änderungen reagieren.

MIT Center for Transportation & Logistics

Firmen mit klaren Nachhaltigkeits-/Compliance-Zielen integrieren Änderungen schneller in Entscheidungen.

Das MIT Center for Transportation & Logistics (MIT CTL) forscht intensiv an der Schnittstelle von Resilienz, Compliance und strategischer Anpassungsfähigkeit. Die Konferenz „Crossroads 2026„ im April sowie der Research Briefing „Sustainability Under Pressure: How Firms Are Responding to New Rules“ adressieren genau diese Thematik.

Die MIT-Forschung zeigt: Unternehmen, die Compliance nicht als isolierte Aufgabe, sondern als integralen Teil ihrer Geschäftsstrategie betrachten, sind signifikant schneller in der Implementierung regulatorischer Änderungen. Dies gilt sowohl für Nachhaltigkeitsziele als auch für Handelscompliance wie die aktuellen BTOM-Anforderungen.

Gartner Supply Chain Research

„Skalierte Execution (Agentic AI, ETA/Slot-Prognosen) hilft, Grenzvariabilität zu dämpfen.“

Gartner hat für 2025/2026 drei zentrale Makrotrends identifiziert, die Top-Supply-Chains auszeichnen:

1. Agentic AI

2. Autonome Operationen

3. Water Stewardship

Für die EU-UK-Grenzproblematik ist insbesondere der Trend zu „Ambient Invisible Intelligence“ relevant – ultra-kostengünstige Smart Tags und Sensoren, die großflächiges, erschwingliches Tracking ermöglichen und Echtzeit-Sichtbarkeit in End-to-End Supply Chains bieten.

Diese Technologien können helfen, die Variabilität an Grenzübergängen zu antizipieren und zu kompensieren. Prädiktive ETA-Analysen und intelligente Slot-Prognosen ermöglichen es, Fahrpläne dynamisch anzupassen und Verzögerungskosten zu minimieren.

Prof. Richard Wilding OBE (Cranfield University)

„Beziehungsmanagement mit Zollagenten, Häfen, Carriern als Engpasslöser.“

Professor Richard Wilding OBE, Emeritus Professor of Supply Chain Strategy an der Cranfield University und international anerkannt als einer der führenden Experten für Logistik und Supply Chain Management, betont einen oft unterschätzten Aspekt:

„Supply Chain Management ist im Kern das Management von Beziehungen mit allen Stakeholdern.“

Wilding hat gemeinsam mit DHL ein Framework zur Supply Chain Diversifizierung entwickelt, das vier Dimensionen umfasst:

1. Geographische Diversifizierung(Multi-Shoring)

2. Quantitative Diversifizierung(Multi-Sourcing)

3. Transportmodus-Diversifizierung

4. Logistik-Kapazitäten-Diversifizierung

Für EU-UK-Flows ist insbesondere die dritte Dimension relevant: Parallele Transportmodi für dieselbe Punkt-zu-Punkt-Verbindung schaffen Optionalität und reduzieren Abhängigkeiten von einzelnen Grenzübergängen.

Wildings Konzept der „Antifragilen Supply Chain“ geht über reine Resilienz hinaus: Organisationen sollten nicht nur überleben, sondern bei jeder Störung stärker werden. Dies erfordert bewusste Investitionen in digitale Technologien, starke Beziehungen und adaptives Denken.

6️⃣ Die Übergangsarchitektur: Was wir wissen und was ungewiss bleibt

Die größte Herausforderung für Supply Chain Executives liegt in der Unklarheit der Übergangsarchitektur. Selbst bei einem erfolgreichen SPS-Abkommen werden folgende Fragen erst spät beantwortet:

  • Welche Produktkategorien werden wann entlastet?
  • Welche Übergangsfristen gelten für die Umstellung?
  • Was passiert mit Grenzinfrastruktur wie Sevington BCP?
  • Wie werden Drittstaaten-Importe unter einem SPS-Regime behandelt?
  • Welche Ausnahmen (Carve-outs) werden gewährt?

Die britische Regierung hat erklärt, dass sie sich nicht zur langfristigen Zukunft von Sevington BCP bekennen kann, solange die Verhandlungen mit der EU laufen. Im Dezember 2025 genehmigte der Ashford Borough Council Pläne zur Umnutzung des Geländes. Die TCA-Überprüfung 2026 könnte weitere Dynamik bringen – oder neue Komplexität schaffen.

7️⃣ Handlungsempfehlungen für die nächsten 90 Tage

| Zeitraum| Operative Maßnahme | Strategische Maßnahme |

|:————-|:———————–|:————————–|

|Sofort (Woche 1-2)|ENS-Compliance-Audit: Sind alle EU-Importe abgedeckt? EORI-Nummern und Commodity Codes validieren | Stakeholder-Mapping: Beziehungen zu Zollagenten, Carriern, Hafenbetreibern bewerten und vertiefen|

|Kurzfristig (Woche 3-6)| SLA-Review mit Spediteuren und Customs Agents. Verantwortlichkeiten und Kostenverteilung klären|Szenario-Workshop: „BTOM prolongiert„ vs. „SPS-Entlastung“ mit S&OE-Team durchspielen|

| Mittelfristig (Woche 7-12) | EES-Vorbereitung: Fahrerschulungen, Passvalidierung, Zeitpuffer für Short Straits einplanen | Technologie-Assessment: Prädiktive ETA-Tools, Slot-Prognosen, Tracking-Lösungen evaluieren |

8️⃣ Fazit: Navigieren zwischen Compliance-Dringlichkeit und strategischer Flexibilität

Die EU-UK-Grenze steht 2026 möglicherweise vor einem Paradigmenwechsel. Die paradoxe Situation erfordert von Supply Chain Executives eine doppelte Fokussierung:

1. Unmittelbare Compliance mit den aktuellen BTOM-Anforderungen sicherstellen

2. Flexible Strukturen aufbauen, die eine potenzielle SPS-Entlastung schnell nutzen können

Die Experten sind sich einig: Datenqualität, Beziehungsmanagement und technologiegestützte Szenarienplanung sind die Schlüssel zur Bewältigung dieser komplexen Transformation. Unternehmen, die heute in diese Grundlagen investieren, werden handlungsfähiger sein.

„Die Welt von 2026 ist fundamental anders als die Welt von 2016, als das UK für den Brexit stimmte. Weder das UK noch die EU scheinen das Ausmaß der Veränderungen vollständig erfasst zu haben.“

Für Supply Chain Professionals bedeutet dies: Wachsam bleiben, agil planen, robust ausführen.

Wie bereitet sich Ihr Unternehmen auf die EU-UK-Grenzveränderungen vor ?

Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Herausforderungen in den Kommentaren.

https://llloop.ai

Quellen und weiterführende Informationen

  • UK Government: Border Target Operating Model (GOV.UK)
  • European Council: EU-UK SPS Agreement Mandate (consilium.europa.eu)
  • EFRA Committee Report: UK-EU agritrade – making an SPS agreement work
  • BVL Supply Chain CX 2025/2026 – Gipfel der Logistikweisen
  • MIT Center for Transportation & Logistics – Crossroads 2026
  • Gartner Supply Chain Top 25: Europe 2025
  • Prof. Richard Wilding OBE: DHL Supply Chain Diversification Report
  • Logistics UK / MDS Transmodal: Border Delay Impact Analysis
  • Centre for European Reform: EU-UK relations – Will 2026 be the year to reset the reset?

Thema vertiefen?

Sprechen wir über die Umsetzung in Ihrem Unternehmen.